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Sanierung der Burg Harburg

Stadt Harburg (Schwaben)

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Information

 

Auftraggeber: Gemeinnützige Fürst zu Oettingen-Wallerstein Kulturstiftung

Leistung: Freiraumplanung für den Burghof | LPH 1-2 1. BA | LPH 1-8

Umfang Freianlagen: BA1 rd. 650 m²

Baubeginn Freianlagen: BA1 Frühjahr 2015

 

Seit über 800 Jahren thront das Burgensemble der Harburg über der Stadt Harburg an der Wörnitz und zählt heute zu den größten, ältesten und am besten erhaltenen Burganlagen Süddeutschlands. Durch die 2014 abgeschlossene Sanierung des barocken Saalbaus im Burghof sind neue kulturelle Nutzungsmöglichkeiten gegeben, die die Neuordnung des Hofs erforderlich machen.

Die Oberfläche des Burghofs selbst stellt sich im Bestand als Mosaik aus Feldstein-Belagsrelikten verschiedener Epochen, Kies und überwachsenen Flächen dar. Während die Begehbarkeit mitunter mühsam ist, liegt gerade in dieser informellen Situation mit ihren weichen Übergängen ein ganz besonderer Reiz, der außerordentlich störungsanfällig ist und dessen Bewahrung die Grundlage der planerischen Herangehensweise war.

In engem Schulterschluss mit dem Denkmalschutz und auf der Grundlage einer multimedialen Bestandsanalyse wurde ein Konzept entwickelt, das die bedeutendsten Bestandsfragmente in der Hofmitte unverändert belässt und mit einem Pflasterrahmen aus örtlichem Dolomit fasst. Dieser neue Belag reagiert kleinteilig auf Relief und Gebäudegeometrien und wird zum adäquat begehbaren Bewegungsbereich zwischen den einzelnen historischen Gebäuden.

 

Bildnachweis: Sanjay Subbanna

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Auftraggeber: Gemeinnützige Fürst zu Oettingen-Wallerstein Kulturstiftung

Leistung: Freiraumplanung für den Burghof | LPH 1-2 1. BA | LPH 1-8

Umfang Freianlagen: BA1 rd. 650 m²

Baubeginn Freianlagen: BA1 Frühjahr 2015

 

Seit über 800 Jahren thront das Burgensemble der Harburg über der Stadt Harburg an der Wörnitz und zählt heute zu den größten, ältesten und am besten erhaltenen Burganlagen Süddeutschlands. Durch die 2014 abgeschlossene Sanierung des barocken Saalbaus im Burghof sind neue kulturelle Nutzungsmöglichkeiten gegeben, die die Neuordnung des Hofs erforderlich machen.

Die Oberfläche des Burghofs selbst stellt sich im Bestand als Mosaik aus Feldstein-Belagsrelikten verschiedener Epochen, Kies und überwachsenen Flächen dar. Während die Begehbarkeit mitunter mühsam ist, liegt gerade in dieser informellen Situation mit ihren weichen Übergängen ein ganz besonderer Reiz, der außerordentlich störungsanfällig ist und dessen Bewahrung die Grundlage der planerischen Herangehensweise war.

In engem Schulterschluss mit dem Denkmalschutz und auf der Grundlage einer multimedialen Bestandsanalyse wurde ein Konzept entwickelt, das die bedeutendsten Bestandsfragmente in der Hofmitte unverändert belässt und mit einem Pflasterrahmen aus örtlichem Dolomit fasst. Dieser neue Belag reagiert kleinteilig auf Relief und Gebäudegeometrien und wird zum adäquat begehbaren Bewegungsbereich zwischen den einzelnen historischen Gebäuden.

 

Bildnachweis: Sanjay Subbanna